2008


Mittwoch, 13. Februar

Ich verbrachte fünf Wochen bei meiner Liebsten in Wels. Am 12. Februar fuhren wir mit dem Zug nach Innsbruck, um zwei Freundinnen (Iris und Heidi) von Christina für ein paar Tage zu besuchen, mir die Stadt zu zeigen und mich dem Freundeskreis langsam aber sicher mal vorzustellen. Am Tag unserer Ankunft schlenderten wir ein bisschen durch diese wunderschöne Stadt, die man auf jeden Fall mal gesehen haben muss. Abends gingen wir einen Cocktail trinken und schon da merkte ich, dass mir schwindlig wurde. Gut, ich bin jetzt nicht der große Alkoholtrinker, meinen Cocktail habe ich nicht mal bis zur Hälfte geschafft, und trotz allem fühlte ich mich, als ob ich die gesamte Bar leergetrunken hätte. Am nächsten Morgen wachte ich um 5 Uhr auf und mir war schlecht und dermaßen schwindlig, dass ich ohne Hilfe nicht gehen konnte, zumindest nicht, ohne an sämtliche Einrichtungsgegenstände zu stoßen. Hinzu kamen Doppelbilder und wieder mal war das linke Auge betroffen. Ein toller erster Eindruck. Aber gut. Christina fuhr Heidi zur Arbeit, damit wir den Wagen haben konnten um ins Krankenhaus zu fahren. Iris setzte uns im Krankenhaus ab und ich bekam meine 1000mg Cortisoninfusion. Währenddessen kaufte mir Christina in der Apotheke eine weitere Augenklappe. Am nächsten Tag spielte Iris abermals den Chauffeur und brachte uns ins Krankenhaus für eine weitere Infusion. Am selben Tag fuhren wir dann noch mit dem Zug zurück nach Wels. Freitag, Samstag und Sonntag bekam ich im Welser Krankenhaus abermals Cortisoninfusionen.


An dieser Stelle möchte ich dem Welser Klinikum ein Kompliment aussprechen.

Wenn man das Krankenhaus betritt kommt man sich vor wie in einem großen gemütlichen Bistro.

Die Cafeteria der Klinik ist direkt in der Eingangshalle und man fühlt sich bei diesem Anblick eigentlich nicht wirklich krank.


Das Schwindelgefühl blieb noch einige Zeit, während die Doppelbilder nicht mehr ganz so arg waren.

Nach zweieinhalb Wochen war alles wieder wie gewohnt. An dieser Stelle möchte ich mich bei Heidi und Iris bedanken und natürlich nicht zu vergessen, bei meiner Süßen! Dies war der erste Schub, den sie live und in Farbe miterleben musste. Danke für Deine liebevolle Fürsorge!


Freitag, 25. Juli 2008

Wieder in Wels, Hochzeitsvorbereitungen stehen an, und wie soll es anders sein, ein erneuter Schub. Wahrscheinlich hat es mir das Welser Krankenhaus doch mehr angetan, als ich es für möglich hielt. Nachdem ich einen stressigen Monat in Krefeld hinter mir hatte und ich jeden Tag von morgens bis abends den lieblichen Klängen der Baumaschinen vor meiner Terrasse lauschen durfte, verließ mich mein Kreislauf und zog samt Blutdruck in den Keller. Nun hatte sich mein Körper dazu entschlossen aus meinem Zustand einen Schub zu basteln. Taubheitsgefühle der linken Körperhälfte, Doppelbilder auf dem rechten Auge.


Man könnte meinen, dass meine diversen Entzündungsherde eine Orgie feierten.

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2008 Daniela Pellen (Bauer)