2015

 

Januar 2015

Hurra, mein Rollstuhl wurde bewilligt!

Darf ich vorstellen:

                                                  

"Die wilde Hilde"

Die wilde Hilde hat den Namen nicht zu unrecht. Bullenreiten ist nämlich ein Witz gegenüber der bockigen Hilde. Leider komme ich nicht dazu, ausreichend zu üben, da ich innen nicht genügend Platz habe, und außen der Schnee alle Versuche ad absurdum führt.

Sobald es wärmer wird, geht´s los.


Mittwoch, 06.05.2015:

Gestern bekam ich eine nette Resonanz, einer Mitbetroffenen, zu meiner Seite, danke Sonja.

Ich habe schon lange nichts mehr zum Thema MS geschrieben.

Der Grund: Ich hatte nicht mehr daran gedacht

Es ist nicht so, dass es nichts zu berichten gäbe, aber ich war gut abgelenkt, durch unser Musical-Projekt.

Meine Ergotherapie- Stunden habe ich hinter mir. Die linke Hand ist nicht mehr so wie früher.

Mein kleiner, linker Finger macht sein eigenes Ding, während ich schreibe, bedient er klammheimlich die Umstelltaste und lacht sich scheckig, wenn ich anfange zu fluchen. Es ist gewöhnungsbedürftig wenn die linke Hand, etwas „langsamer“ ist, als die flotte Rechte.

Mein Lebensmantra lautet:


                    Geduld, Geduld, Geduld...


Der Stock begleitet mich zu jedem Spaziergang, und ich muss sagen, es nervt gewaltig.

Ich hoffe und bete, dass ich ihn irgendwann nicht mehr benötige.

Das Schwindelgefühl fühlt sich mittlerweile recht heimisch.

Auch das nervt, nervt, nervt.

MS geht in mehrerlei Hinsicht auf die Nerven, drum ist ja auch eine Nervenkrankheit.


Immer das Gemecker, schlimm. Wenn ich mir meine Aufzeichnungen durchlese, vor allem die aus dem Jahr 2014, schäme ich mich.


Ich kann laufen, ich kann alleine in die Küche, ins Bad aufs WC.

Das ist schon eine ganze Menge, was ich wieder kann.


Im einen Moment noch voller Selbstmitleid und im anderen voller Dankbarkeit, denn es ist wie es ist:


 Nichts im Leben ist selbstverständlich!


Dienstag, 13.10.2015

Ich durfte heute vor einigen zukünftigen Pflegekräften des Welser Krankenhauses einen Einblick in mein, bzw. unser Leben mit MS geben. Eine entspannte Runde mit unglaublich netten und sehr interessierten jungen Menschen und einer ebenso netten Lehrkraft.

Es waren „Unterrichtsstunden“ der etwas anderen Art.
Es hat mir sehr gut gefallen und die Resonanz hat nicht nur mich sehr berührt.

Druckversion Druckversion | Sitemap
2008 Daniela Pellen (Bauer)